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Seminar mit
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27.9.2010
28.9.2010
29.9.2010 |
11.00 – 18.00 Uhr
9.00 – 18.00 Uhr
9.00 – 16.00 Uhr |
Teilnehmerzahl:
Anmeldeschluß:
Kosten: |
begrenzt
20.9.2010
€ 290,-- |
Anerkennung der Fortbildung bei der Berliner Psychotherapeutenkammer mit 24 Fortbildungspunkten.
Anmeldeformular
In vielen Familien mit Verwahrlosungsstrukturen weisen eine Vielzahl von Faktoren darauf hin, dass ein hohes Risiko besteht, dass die Kinder sexuell missbraucht werden oder bereits missbraucht sind. Die Kinder aus diesen Familien sind einer erhöhten Vulnerabilität ausgesetzt, dass sie Opfer von sexuellen Übergriffen durch Familienangehörige oder Außenstehende werden.
Die oftmals auch von Familientherapeuten nicht erkannte Vulnerabilität, die vor allem sichtbar wird anhand des großen Mangels an elterlichem „Monitoring“ und Grenzsetzungen gegenüber den Kindern, stellt hohe Anforderungen an die Arbeit mit sexuell missbrauchten bzw. gefährdeten Kindern und deren Eltern. Es ist notwendig, dass (aufsuchende) Familientherapeuten sowohl über ein angemessenes Konzept als auch über ein umfangreiches methodisches Repertoire für eine solche Arbeit mit den Familien verfügen, um mögliche Veränderungspotentiale auch von Inzest-Familien so zu nutzen, dass vor allem die Kinder eine Hilfe erfahren.
Inhalte: Vulnerabilität u. Coping, Vehandlungsbestandteile,
Konfrontation, Leugnung und Übernahme von Verantwortung, Sitzungen in Subsystemen, Kooperation mit der Justiz, Kooperation mit dem Jugendamt, Familientherapie – ohne Zwangskontext: Erschwernisse und Chancen
Das vorgestellte Konzept orientiert sich neben eigenen Vorstellungen von Marie-Luise Conen an denen von Barrett / Trepper (Inzest und Therapie), Maddock/ Larson (Incestuous Families) sowie Sheinberg / Fraenkel (Relational Trauma of Incest).